Würdiges Sterben
„Das ist der Gastfreundschaft tiefster Sinn: Dass der eine dem anderen Rast gebe auf dem Weg nach dem ewigen Zuhause.“
(Romano Guardini)
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Wir möchten schwerkranke und sterbende Menschen unterstützen und so begleiten, dass sie ihr Leben solange wie möglich in eigener Verant- wortung und nach ihren Wünschen gestalten können. Unsere Begleitung soll für die betroffenen Menschen Hilfe sein, um mit den Grenzerfahrungen und Belastungen des Sterbens so umgehen zu lernen, dass gerade auch diese besondere Zeit als lebenswert und sinnvoll erfahren werden kann. So sind die Menschen, die wir aufnehmen, für uns nicht in erster Linie schwerkranke Patienten, sondern vor allem “Gäste”, die wir auch als solche behandeln.
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Karin Robert, ehrenamtliche Hospizmitarbeiterin und Heimfürsprecherin im Diakonie-Hospiz Wannsee, über den Umgang mit Sterbenden (Ausschnitt aus einer Radiosendung von Radio Paradiso):
Begleitung im Sterben heißt Hilfe zum Leben – zum Leben bis zuletzt. In dieser letzten Lebenszeit wird die ganzheitliche Betreuung für den Menschen besonders wichtig. Dazu gehört, dass wir uns schwerkranken und sterbenden Menschen, ihren Angehörigen und Freunden persönlich zuwenden, ihnen Beratung anbieten und sie darin unterstützen, voneinander Ab- schied zu nehmen.
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Zu den Aufgaben des Hospizes gehört auch die Begleitung in der Zeit der Trauer: Wir bieten einmal im Monat ein Trauercafé an sowie eine geschlossene Trauergruppe (auf Anfrage).